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Wimbledon

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 300mm F4.0 IS PRO • F4.0 • 1/800 • ISO 800

2014 habe ich zum allerersten Mal eine Olympus Kamera ausprobiert. Damals fotografierte ich gerade das Branding für Tough Mudder in Europa und Olympus war einer der Sponsoren in Deutschland. Die OM-D E-M1 Mark II war zu dieser Zeit noch nicht auf dem Markt, dafür die OM-D E-M1 Mark I.
Vom ersten Moment an, als ich die Kamera in der Hand hatte, war ich von der Qualität der Kamera und der Objektive beeindruckt – und davon, wie leicht sie sich anfühlten. Es war total beeindruckend zu sehen, dass ein so kleines "Ding" so tolle Fotos machen konnte. Jahrelang musste ich schwere SLR-Kameras und noch schwerere Objektive mit mir herumschleppen und so war es eine echte Erleichterung, zu erfahren, dass es ein System gibt, mit dem ich mir bei professionellen Aufnahmen kein Rückenleiden holen würde! Allerdings erfordert ein großer Teil meiner Arbeit, dass ich Aufnahmen schnell und bei schwacher Beleuchtung mache und deshalb brauchte ich insbesondere für Sportaufnahmen weiterhin meine DSLR-Ausrüstung.

Jeder Fotograf und jede Fotografin hat eine Lieblingskamera oder Gründe, warum er oder sie nur eine bestimmte Marke oder Ausrüstung verwendet. Für professionelle Fotografen und Fotografinnen ist herausragende Qualität unabdingbar, das versteht sich von selbst. Ich mache sehr vielseitige Aufnahmen und die Fotografie führt mich um die ganze Welt, weshalb Gewicht und Kompatibilität ebenfalls zwei extrem wichtige Kriterien für mich sind.
Als ich im November 2016 eingeladen wurde, die OM-D E-M1 Mark II zu testen, war ich total gespannt, ob die Änderungen, von denen Olympus gesprochen hatte, wirklich alle in der neuen Ausrüstung umgesetzt worden waren.
Beim Testen der neuen OM-D E-M1 Mark II war ich sehr beeindruckt und angetan von den neuen Funktionen und Leistungsverbesserungen. Bevor ich jedoch meine DSLRs endgültig wegräumen konnte, musste ich erst die Grenzen der OM-D E-M1 Mark II ausreizen und sehen, ob sie auch unter erschwerten Bedingungen einsetzbar war, zum Beispiel im Rahmen eines internationalen Sportereignisses.
Ich war richtig heiß darauf, die Olympus bei der Wimbledon-Berichterstattung auszuprobieren. Wimbledon als Zuschauer zu besuchen und Tennisspiele zu sehen ist natürlich toll, aber zwei Wochen lang von morgens bis abends mit schwerer Ausrüstung von einer Veranstaltung zur nächsten zu hetzen ist nicht halb so glamourös wie es aussieht – nicht einmal für einen so großen Tennisfan wie mich! Deswegen hoffte ich sehr, dass sich mein erster Eindruck von der
OM-D E-M1 Mark II als richtig herausstellen würde und ich das Fotografieren des Turniers für meinen Kunden diesmal genießen könnte, ohne nach einer Woche bereits völlig erschöpft zu sein und Rückenschmerzen zu haben.
Ich muss dazu sagen, dass bei internationalen Sportereignissen nur wenige spiegellose Kameras zu sehen sind. Deshalb war mir die Aufmerksamkeit der anderen sicher, als ich mit meiner Olympus OM-D E-M1 Mark II ankam – oder besser gesagt, man sah mich ganz schön komisch an.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 300mm F4.0 IS PRO • F4.0 • 1/2000 • ISO 800

Bei einem Sportereignis wie Wimbledon erlebt man die verschiedensten Wetter- und Lichtverhältnisse, und sämtliche Kameras und Objektive, mit denen man arbeitet, müssen in der Lage sein, mit Problemen und ungeplanten Situationen fertig zu werden. Am wichtigsten ist es natürlich, dass man mit seiner Ausrüstung sich schnell bewegende Actionaufnahmen machen kann.
Wegen der sich ständig ändernden Lichtverhältnisse (Sonne/Wolken) würde ich niemals etwas anderes für meine Aufnahmen verwenden als manuelle Einstellungen, kontinuierlichen Autofokus und schnelle oder langsame Serienbildaufnahmen. Außerdem ist es wichtig, einen präzisen AF-Feld-Modus zu haben. Hier leistet die E-M1 Mark II derzeit Großartiges.
Während des letzten Wimbledon-Turniers benutzte ich die Olympus in den gesamten zwei Wochen ohne Pause! Kein einziges Mal musste ich meine DSLR-Kamera hervorholen und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Aufnahmen entgingen. Nach und nach verwandelten sich die neugierigen Blicke der Fotografen und Fotografinnen, die in diesem Jahr in meiner Nähe saßen, in ehrlich interessierte Fragen. Natürlich gibt es immer wieder Sportfotografen und -fotografinnen, die die Leistung einer kleinen spiegellosen Kamera mit kleinen Objektiven gegenüber ihrer Ausrüstung in Frage stellen. Aber das würde wohl jeder, der Kameras und Objektive mit insgesamt bis zu 8 kg Gewicht mit sich herumschleppen muss und sieht, dass ich für eine ähnliche Leistung nur eine 1-2 kg schwere Ausrüstung brauche. „Es muss doch einen guten Grund für das zusätzliche Gewicht geben!“ Wenn ich meinen Nachbarn die Aufnahmen zeigte, die ich mit der Olympus gemacht hatte, waren sie schwer beeindruckt. Wer weiß, vielleicht gibt es beim nächsten Mal ein paar Fotografen und Fotografinnen mehr, die eine spiegellose Kamera für die Wimbledon-Berichterstattung einsetzen.

Ich habe definitiv ein paar Lieblingsobjektive für Tennisaufnahmen. Eins davon ist das M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 PRO (entspricht 80-300mm). Mit seinem großen Brennweitenbereich und der festen Blende von F2.8, die man später am Tag definitiv braucht, ist es ein fantastisches Objektiv für Aufnahmen von Tennisspielen.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 Pro • F5.0 • 1/800 • ISO 250

Dieses Foto wurde von einem Aussichtspunkt auf den Centre Court gemacht. Das ist ein toller Ort zum Fotografieren, insbesondere für spannende Aufnahmen, die mit den Schatten der Spieler spielen, während die Sonne auf den Centre Court scheint.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 8mm F1.8 Pro • F5.0 • 1/60 • ISO 200

Dabei bietet sich natürlich die Verwendung des Fisheye-Objektivs an. Das Olympus Fisheye-Objektiv ist winzig und deshalb umso attraktiver für mich, denn das heißt, ich kann es problemlos noch neben meiner gesamten unverzichtbaren Ausrüstung mitnehmen, um ein paar besonders coole Aufnahmen zu machen. Dazu wäre ich körperlich nicht in der Lage, wenn ich das Gewicht meiner Vollformatkamera zwischen den Tennisplätzen hin- und herschleppen müsste.


Ich versuche natürlich, die ISO-Empfindlichkeit so niedrig wie möglich zu halten, aber wenn ich Tennis fotografiere, nutze ich die tolle ISO-Leistung der Kamera aus und halte die ISO-Empfindlichkeit ziemlich hoch, auch am Tag. Für Actionaufnahmen ist eine schnelle Verschlusszeit unabdingbar, insbesondere für gerade Schwenkaufnahmen. Da sich die Lichtverhältnisse ständig ändern, wenn Spieler in schattige Bereiche laufen oder sich Wolken vor die Sonne schieben, halte ich die ISO-Empfindlichkeit manchmal ziemlich hoch, damit ich mich nur auf die Einstellung der Blende und Verschlusszeit konzentrieren kann, ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass meine Verschlusszeit unter 1/1000 fällt.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 Pro • F4.0 • 1/8000 • ISO 800

Für diese Aufnahme verwendete ich mein M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 PRO (entspricht 14-24mm auf einer Vollformatkamera). Besonders toll bei diesem Foto war, dass ich die Kamera auf dem Boden platzieren und mein Touchscreen für die Aufnahme nutzen konnte. Dadurch, dass ich die Kamera auf dem Boden platzierte, konnte ich Bildverzerrungen vermeiden. Gleichzeitig hatte ich die vollständige Kontrolle über meine Aufnahme. Mit meiner Vollformatkamera wäre das nicht möglich gewesen.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 75mm F1.8 • F2.5 • 1/2500 • ISO 400

Das M.Zuiko Digital ED 75mm F1.8 Objektiv ist eines meiner anderen Lieblingsobjektive für Tennis. Es ist perfekt geeignet, um in der Box zu sitzen und Actionaufnahmen zu machen. Das Objektiv entspricht einem 150-mm-Objektiv einer Vollformatkamera und Sie können es ein ganzes Match lang halten, ohne dass Ihre Arme ermüden.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 300mm F4.0 IS PRO • F5.6 • 1/3200 • ISO 800


Das sieht vermutlich viel einfacher aus, als es in Wirklichkeit ist. Wenn Sie auf die Augen fokussieren und den Ball exakt in dem Moment erfassen wollen, in dem die Augen ihn ins Blickfeld nehmen, brauchen Sie alle technische Unterstützung, die Sie bekommen können. 16 Aufnahmen pro Sekunde helfen dabei eindeutig.

Die folgende Ausrüstung habe ich für Wimbledon benutzt:

2 x Olympus OM-D EM1 Mark II
M.ZUIKO DIGITAL ED 8mm F1.8 Fisheye PRO
M.ZUIKO DIGITAL ED 300mm F4.0 IS PRO (entspricht 600-mm-Vollformatkamera)
M.ZUIKO DIGITAL ED 75mm F1.8 (entspricht 150-mm-Vollformatkamera)
M.ZUIKO DIGITAL ED 7mm-14mm F2.8 PRO
M.ZUIKO DIGITAL ED 40mm-150mm F2.8 PRO

  • Schöner Beitrag über Sportfotografie! und schön, dass in Wimbledon auch Olympus genutzt wird!

  • Anonymous
    Anonymous

    Tolle Fotos des Ereignisses. Wie bekommt man das mit den Objektiven und den doch häufigen Wechsel organisiert. Ich den da an Transportmöglichkeiten und mögliche Verschmutzungen.

  • Schöne Fotos aus Wimbeldon.

    Und toll das neben den riesen Boliden auch Olympus mit einer perfekten Ausrüstung vertreten ist.

    Wie wird man Olympus Visionary?

    Ich habe 3x 1.2er Familie, 300/4, FT 7-14, 14-35, 35-100, 50/2, 50-200SWD, 14-54 I,1,4x Telecon.

    And the King E-M1 mark II (E-5, E-1)

    Viele Grüsse

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