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Warum OM SYSTEM die perfekte Wahl für Makroaufnahmen ist

Stelle dir kleinste Motive mit einer extremen Vergrößerung vor. Mache Dinge sichtbar, die sonst für das bloße Auge im Verborgenen bleiben. Genau das macht die Faszination von Makroaufnahmen in der Tierfotografie aus.

Wenn du dich schon mal in Bildmaßstäben von 1:1 oder mehr versucht hast, bist du bestimmt mit einigen Faktoren vertraut, die bei Makroaufnahmen entscheidend sind.

Bei der Suche nach immer mehr Detailtreue und stärkerer Vergrößerung haben genau diese Faktoren den Ausschlag dafür gegeben, dass ich nach mehr als 10 Jahren überzeugender fotografischer Arbeit mit einer Vollformat (FF = FullFrame) DSLR-Kamera auf das OM SYSTEM MFT-System umgestiegen bin.

Ich habe jetzt in meiner neuen OM-D E-M1 Mark III die für mich perfekte Kamera für Makroaufnahmen gefunden und bin zu einem absolut überzeugten Anhänger von OM SYSTEM geworden.

Warum habe ich mich zum Wechsel von einer Vollformat DSLR-Kamera zu OM SYSTEM MFT entschieden?

Für mich persönlich bedeutet die Makrofotografie die Entdeckung einer versteckten Miniaturwelt.

Ich habe mich auf die Aufnahme von kleinsten Spinnen und Insekten spezialisiert.

Das Makro-Objektiv eröffnet uns eine faszinierende Welt voller Farben, Strukturen und Formen, die oft dem bloßen Auge verborgen bleiben. Es ist wie zu einer Sucht für mich geworden, nach neuen Arten zu suchen und sie zu fotografieren. Mit meinen Aufnahmen versuche ich, meinen wilden und lebenden Motiven einen Charakter zu verleihen und sie aus einem Blickwinkel zu zeigen, in dem Ekel und Vorurteile Faszination und Bewunderung oder Respekt weichen.

Ich fotografiere meine Motive ausschließlich freihändig (ohne Stativ) und mit Blitz.

Die Schwierigkeit dabei ist das Erreichen einer möglichst starken Vergrößerung und gleichzeitig die Aufnahme von klaren Fotos mit hoher Tiefenschärfe– und das von Motiven, die herumkrabbeln und -springen. Da Vergrößerung, Blende, Tiefenschärfe, Verschlussgeschwindigkeit usw. unmittelbar verbunden sind bzw. voneinander abhängen, ist es fast nicht möglich, zufriedenstellende Ergebnisse bei allen Faktoren zu erzielen, ganz besonders mit einer Vollformat DSLR-Kamera. Die oft in der Portraitfotografie gepriesene geringe Schärfentiefe ist bei Makroaufnahmen eher ein Nachteil.

So musste ich zum Beispiel bei der Aufnahme einer Spinne mit einer Vergrößerung von 2:1 eine Schärfentiefeerweiterung einsetzen, um zahlreiche einzelne Aufnahmen in einem Bild mit einer größeren Tiefenschärfe zu vereinen. Und dies erfordert eine spätere Bildbearbeitung, die sehr zeitaufwendig ist. Und wenn das Motiv sich dann auch noch bewegt, wird dies zu einem nahezu unmöglichen Unterfangen. Je weniger Fotos in diesem Fall pro Szene gemacht werden müssen, desto besser.

Das Mikro-4/3-Format von OM SYSTEM ermöglicht jedoch jetzt 1:1 Aufnahmen im Vollformat, die einer 2:1 Aufnahme mit einer MFT entsprechen.

Das bedeutet wiederum, dass ich deutlich mehr Tiefenschärfe in einer Aufnahme mit einem gleichwertigen Bilddetail erhalten kann. Das Ergebnis ist eine Zeitersparnis beim Fotografieren und bei der Bildbearbeitung. Und weniger Risiken, eine faszinierende Szene oder Situation zu verpassen. Denn wenn sich ein Motiv während einer Aufnahme mit Schärfentiefeerweiterung bewegt, ist die Aufnahme oft nicht mehr brauchbar.

Also im Klartext bietet MFT die doppelte Vergrößerung im Vergleich zum Vollformat.

Gleichzeitig bietet dir die Kamera eine Menge Flexibilität bei der Vergrößerung von Motiven und beim Bildausschnitt.

Zu diesem Aspekt, der für mich der weitaus wichtigste ist, kommt noch der kompakte Aufbau der Kamera hinzu, und Funktionen wie der High-Res-Modus sowie die integrierte Schärfentiefeerweiterung haben mich noch mehr überzeugt.

Doch das Sahnehäubchen war der Starry Sky AF für die Astrofotografie, die mich schon immer angezogen hat, sowie die besonders gute Bildstabilisierung und der Live-ND-Filter, die mir eine unglaubliche Flexibilität in Anwendungen verleihen, die über die Makrofotografie hinausgehen, und das auch ohne zusätzliches Zubehör.

Außerdem finde ich, dass die OM-D E-M1 III mit ihrem Designmix aus Retrolook und moderner Inspiration besonders schick daherkommt.

Bei Fotosafaris macht es einen entscheidenden Unterschied, wie viel Gewicht du mitschleppen musst, und die leichteren Objektive von OM SYSTEM bringen spürbare Gewichtsersparnisse. Auch die Wetterbeständigkeit von OM SYSTEM ist extrem nützlich und ich bin schon gespannt darauf, welche neuen Seiten ich noch an meiner Kamera entdecken werde, wie den Pro Capture Modus, der sich vielversprechend anhört, insbesondere bei sich bewegenden Motiven, den ich aber noch nicht in Aktion testen konnte.

Wie hat sich die Fotografie mit der OM-D E-M1 Mark III im Vergleich zur Vollformat DSLR-Kamera verändert?

Bei Makroaufnahmen profitiere ich eindeutig von der OM-D E-M1 III mit ihrem Crop-Faktor von 2.

Das bedeutet konkret, dass ich auch ohne Zubehör, wie Zwischenringe, Vorsatzlinsen oder Objektive mit einer VERGRÖSSERUNG von über 1:1 echt nah an meine Motive herankommen kann.

Und das mit einer Ausrüstung, die weitaus weniger wiegt. Das bringt mehr Freiheit beim Fotografieren mit sich, oft freihändig. Somit habe ich die andere Hand frei, um einen zweiten Blitz zu halten, oder um Blätter und Äste im Gestrüpp zur Seite zu schieben.

Die Aufnahme einer Mücke, die auf meinem freien Arm sitzt und sich dort mit meinem Blut vollsaugt, wäre sicherlich mit einer größeren und schwereren Ausrüstung nicht möglich gewesen.

Da ich es in der Regel gewohnt bin, die Schärfentiefeerweiterung im Vollformat manuell durchzuführen, dies jedoch eher aus Mangel an Alternativen, bietet mir die integrierte Schärfentiefeerweitung die Möglichkeit, schneller und einfacher meine Bilder zu schaffen. Bei Bedarf wird sogar die finale Aufnahme berechnet. Besonders wenn es schnell gehen muss, zum Beispiel bei scheuen oder sehr agilen Spinnen, ist diese Funktion von großem Nutzen.

Tipps für Makroaufnahmen mit OM SYSTEM MFT (OM-D E-M1 Mark III)

  1. Aktivierung der LV Extension (Live View Boost) Funktion.

Mit dieser Funktion wird gewährleistet, dass der elektronische Sucher immer ein aufgehelltes, perfekt belichtetes Bild zeigt, auch in der Dunkelheit. Das Anvisieren von kleinen Motiven wird somit erleichtert. Da die passende Belichtung bei der Aufnahme zum Großteil bereits im Vorfeld mit den manuellen Einstellungen und dem manuellen Blitz festgelegt ist, stellt es kein Problem dar, dass der Sucher nicht die tatsächliche Belichtung anzeigt.

  1. Einstellungen für Aufnahmeszenarien

Ich habe verschiedene Profile für vielfältige Aufnahmeszenarien mit unterschiedlichen Anforderungen gespeichert. Zusätzlich zu meinem manuellen Standardprofil mit manuellen Einstellungen für manuelle Aufnahmen habe ich z.B. auch mein eigenes Profil für den Einsatz der integrierten Schärfentiefeerweiterung erstellt. So kann ich im Handumdrehen zwischen diesen Profilen wechseln, ohne immer wieder die Kameraeinstellungen ändern zu müssen, was viel Zeit in Anspruch nimmt.

Einsparen der Akkuleistung

  1. Die Verwendung des elektronischen Suchers und des Rückseitendisplays verbraucht mehr Strom.

Deshalb schalte ich die Kamera vollständig aus, wenn ich nach einem neuen Motiv suche. Und sicherheitshalber nehme ich immer einen zweiten Ersatzakku mit.

  1. 1:1-Schalter am 60mm-Makro-Objektiv

Der M.Zuiko 60mm-Makro hat einen kleinen Wechselschalter an der Seite. Wenn du ihn auf 1:1 drehst und kurz nach unten drückst, stellt sich das Objektiv (wenn es auf manuell eingestellt ist, was ich definitiv bei Makroaufnahmen empfehle) selbst auf diese Vergrößerung ein. Mit diesem „Shortcut“ sparst du dir wertvolle Zeit beim Drehen des Fokusrings, denn das Objektiv wird sehr fein eingestellt.

Tipps für perfekt scharfe Makroaufnahmen von Spinnen und Insekten

  1. Manuelle Kameraeinstellungen

Die Verwendung des manuellen Modus ermöglicht mir die absolute Kontrolle über meine Einstellungen. Zudem kann ich die Aufnahmen mit der gewünschten Belichtung mit dem Blitz so oft wiederholen, wie ich möchte. Ich fotografiere fast immer bei f/8-10 mit ISO 100-200 und einer Verschlussgeschwindigkeit von 1/125-1/250. Die passende Belichtung wird dann nur über die Intensität des Blitzes gesteuert.

  1. Manueller Fokus

Ich arbeite nur mit dem manuellen Fokus. Daran habe ich mich in der Vergangenheit gewöhnt. Ich mag es einfach, die volle Kontrolle über alle Einstellungen zu behalten, das entspricht meiner persönlichen Arbeitsweise, der Autofokus der OM-D E-M1 Mark III ist JEDOCH so punktgenau und so schnell, dass ich ihn inzwischen ab und zu benutze (im S-AF-Modus). Im Vergleich zur DSLR-Kamera schätze ich ihn tatsächlich hier.

  1. Verwendung von Blitz und Diffusor

Für wirklich scharfe Makroaufnahmen empfehle ich den Blitz. Er leuchtet so schnell auf, dass er die Motive quasi „einfriert“, auch wenn sie sich bewegen. Dadurch wird die Verschlussgeschwindigkeit der Kamera weitaus unwichtiger, als dies ohne Blitz der Fall wäre.

Ein Diffusor, eine kegelförmige, lichtdurchlässige weiße Polypropylenscheibe rund um die Frontlinse, sorgt zum Beispiel für einen sanften Lichteinfall auf das Motiv und bietet maximale Details.

Wenn du keinen Blitz zur Hand hast, bietet die OM-D E-M1 III eine besonders leistungsstarke Bildstabilisierung, die ich aber noch nicht ausprobiert habe.

Eine Bitte:

Die wichtigste Regel bei Makroaufnahmen von lebendigen Tieren und Pflanzen ist: Respekt.

Bitte füge Tieren oder Pflanzen keine Schmerzen zu und zerstöre sie nicht, störe sie nicht und übe keinen Stress aus.

Ein ethischer Ansatz verbietet den Einsatz von Eisspray und die schädigende Manipulation von Motiven. Tiere sollten nicht dauerhaft aus ihrem Lebensraum entfernt werden. Oft sind sie zum Beispiel mit bestimmten Gastpflanzen verbunden.

Geduld zahlt sich in der Regel immer aus und wenn ein Tier mal zu aktiv und eine gute Aufnahme einfach nicht möglich ist, dann finde dich damit ab und versuche dein Glück das nächste Mal wieder oder du suchst dir ein anderes Motiv.


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