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Die Kunst der Vogelfotografie

Beim Fotografieren von Naturmotiven habe ich schon immer den eher künstlerischen Ansatz geliebt. Ich möchte etwas visuell Ansprechendes schaffen, das dem Auge gefällt, etwas, das sich gut an der Wand machen würde. Wenn ich Vögel fotografiere, verfolge ich zwei klar getrennte Ansätze: Einige meiner Bilder sind für die eher standardmäßige Verwendung in Büchern und Zeitschriften gedacht, zur Darstellung und zur Bestimmung. Dazu können auch Nahaufnahmen von seltenen und bedrohten Vogelarten in Großbritannien gehören. Mich reizen aber auch die eher künstlerischen und interessanten Vogelbilder, bei denen der Schwerpunkt auf einer ansprechenden Bildkomposition, auf Belichtung und auf räumlicher Weite liegt. Dafür habe ich einen klaren, modernen Stil entwickelt, der oft schon ans Abstrakte grenzt.

E-M1X • M.Zuiko 300mm F4.0 + MC-14 • 420mm • 1/500sec • F7.1 • ISO500

(Kumlienmöwe mit Freunden im Hafen von Lerwick)

Ich stamme aus einer Familie von Naturforschern. An Wochenenden sind wir in unserer Heimat gewandert, haben Vögel beobachtet und sind auf Fossilienjagd gegangen. Unsere Urlaube haben sich immer um Vogelkunde gedreht. Oft haben wir abenteuerliche Reisen zu weit entfernten, aufregenden Zielen unternommen, wo ich eine echte Leidenschaft für Vogelbeobachtung entwickeln konnte. Vögel zu fotografieren war für mich der nächste natürliche Schritt, nachdem ich sie mit der eher bescheidenen Fotoausrüstung meines Vaters beobachtet hatte, als ich ungefähr zehn Jahre alt war. Umso begeisterter war ich, als ich es mit dem Bild eines sehr nahbaren Jerichonektarvogels, das ich während eines Israel-Urlaubs aufgenommen hatte, ins Finale eines Naturfotografie-Wettbewerbs für Jugendliche geschafft hatte. Diese Erfahrung hat meinem Enthusiasmus und meiner Entwicklung als Fotografin in einem sehr jungen und prägenden Alter einen riesigen Schub verliehen.

E-M1X • M.Zuiko 300mm F4.0 + MC-14 • 420mm • 1/500sec • F7.1 • ISO1600

(Flussseeschwalbe vor rotem Schiff, Lerwick, Shetland)

Mit Anfang zwanzig habe ich die Scilly-Inseln besucht, um seltene Vögel zu beobachten. Dort habe ich Vogelfotografen in Aktion erlebt, die sich wie Paparazzi benahmen: Sie waren ganz versessen darauf, „das perfekte Foto“ zu schießen. Das hat mich dazu gebracht, ihnen mit einem großen Teleobjektiv und einem Stativ Gesellschaft zu leisten. Mein großer Ehrgeiz treibt mich oft dazu, seltene und bedrohte Vögel aufzuspüren und zu versuchen, sie bestmöglich in Szene zu setzen. Wenn meine Bilder dann zur Veröffentlichung ausgewählt werden, ist das eine große Genugtuung und eine der schönsten Seiten meiner Tätigkeit als Fotografin.

E-M1X • M.Zuiko 300mm F4.0 + MC-14 • 420mm • 1/1250sec • F6.3 • ISO500

(Gefieder des Sanderlings in Nahaufnahme, Shetland)

Vor meinem Wechsel zu Olympus habe ich mir Sorgen gemacht, wie sich der vollständige Fotoausrüstungs- und Systemwechsel auf meine Arbeit auswirken könnte. Ich gab ein wenig Brennweite auf und wechselte zu einem völlig neuen, spiegellosen Micro Four Thirds-System. Schließlich war ich von dem neuen System jedoch begeistert. Innerhalb eines Monats nach meinem Wechsel wurden einige meiner seltenen Aufnahmen veröffentlicht, was mir den Nutzen dieses Schritts zusätzlich bestätigt hat. Was ich an Brennweite aufgegeben haben mag, wurde durch so viele andere Dinge wettgemacht, nicht zuletzt durch die bessere Bildqualität und die Vielseitigkeit der erstaunlich leichten und wetterfesten Ausrüstung. Für meine Vogelfotografie benutze ich momentan fast ausschließlich das OM-D E-M1X-Kameragehäuse, das unglaublich gut in der Hand liegt, sowie das M.Zuiko 300mm F4.0 IS PRO-Teleobjektiv mit MC-14-Telekonverter als ideale Ergänzung.

Ich bevorzuge natürlich aussehende Bilder und bearbeite sie kaum nach. Stattdessen konzentriere ich mich auf die Bildkomposition und mein Verständnis der Lichtverhältnisse; ich möchte ein Gespür für den Augenblick entwickeln und diesen im Bild festhalten. Oft erziele ich mit Untersicht, geringen Brennweiten und neutralem, bedecktem Gegenlicht meine ansprechendsten Ergebnisse. Die Zeit, die ich mit meinen Motiven verbringe, um ihre Bewegungen und ihr Verhalten besser zu verstehen, ist oft der Schlüssel zu einer gelungenen Aufnahme.

E-M1X • M.Zuiko 300mm F4.0 + MC-14 • 420mm • 1/500sec • F5.6 • ISO800

(Rarität in Großbritannien: Samtkopf-Grasmücke, Sumburgh, Shetland)

Die Tageszeit und natürlich auch das Wetter haben einen großen Einfluss darauf, wie die Bilder ausfallen. Besonders auf Shetland, wo ich lebe, zeigen sich seltene Vögel oft bei schwachen oder schlechten Lichtverhältnissen. Wenn ich losziehe, um einen seltenen Vogel zu fotografieren, ist meine Filmempfindlichkeit oft schon auf ISO 1600 und meine Blendenzahl auf F5.6 manuell voreingestellt. Das ist die geringste Tiefenschärfe, die mit einem 1,4-fach-Telekonverter auf der 300-mm-Linse erzielt werden kann, und für seltene Aufnahmen ist das ohnehin meine bevorzugte Tiefenschärfe, die mir die größtmögliche Verschlusszeit bietet. Wenn es mir gelingt, einen scharfen Fokus auf den Kopf des Vogels zu legen, hebt sich das Tier von einem wunderbar verschwommenen Hintergrund ab, was ein wirklich ausdrucksstarkes Bild ergibt.


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