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Das OM SYSTEM bietet dir viele Optionen bei der Mondfotografie

Nachdem ich viele Jahre damit verbracht hatte, einzigartigen Motiven in der Landschaft hinterherzujagen, und gelegentlich auch mal der Astrofotografie einen Besuch abstattete, bemerkte ich auf einmal, dass ich mir nie richtig die Zeit dafür nahm, den Mond zu fotografieren. Wie konnte das nur sein? Tag ein, Tag aus blickt dieses wunderschöne, fremde Objekt auf unsere Erde hinunter und bietet unendliche Möglichkeiten an Kompositionen.

Wenn ich zu Tausenden von Sternen und einem Mond hochstarre, frage ich mich zudem immer, wie es wohl wäre, wenn ich diese Schönheit aus der Nähe sehen könnte, jedes Detail davon, von wo auch immer ich auf der Erde sitze. Und hier kommt Olympus mit drei Optionen ins Spiel:

Wenn du ein Abenteuerfotograf bist und bereits ein Teleobjektiv wie das M.Zuiko 40–150 F2.8 PRO dabeihast, kannst du mit dem Mond deine ganze Kreativität ausleben.

Ich benutze es normalerweise am Tag, wenn Sonne und Mond den Himmel teilen. Halte Ausschau nach dem freischwebenden Mond, besonders wenn er näher am Horizont steht, und mache es dir zur Herausforderung, eine einzigartige Komposition zu finden. Ich persönlich suche nach Bäumen oder natürlichem Blattwerk, mit dem ich den Mond einrahmen kann. Überraschenderweise habe ich noch nie ein Stativ benötigt und meine Kameraeinstellungen sind relativ ähnlich wie bei Landschaftsaufnahmen geblieben. Dadurch kommst du vielleicht selbst nicht ganz nah an die Mondoberfläche heran, aber es ist eine schöne Alternative, um den Mond als Motiv zu verwenden.

Die nächste Option und mein persönlicher Favorit ist etwas mit mehr Leistung, wie das M.Zuiko 100–400mm F5.0-6.3 IS. Selbst mit so viel Zoom konnte ich ein handgeführtes Foto vom Mond aus einer Entfernung von 238.900 Meilen machen. Ja, du hast richtig gehört bzw. gelesen – handgeführt und immer noch ohne Stativ. Olympus ermöglicht dank der leistungsstarken Bildstabilisierung und überlegenen Technologie – die während der Bearbeitung eine große Tiefe bietet – die Einschlagskrater, toten Vulkane und Lavastrommarkierungen unglaublich detailreich auf Bildern einzufangen.

Da ich nie viel Zeit damit verbracht habe, meine Kamera direkt auf den Mond zu richten, nahm ich mir fest vor, zwischen Einstellungen für verschiedene Belichtungen zu wechseln und mit den Ergebnissen herumzuspielen. Auch der Mond bewegt sich die ganze Nacht hindurch. Deshalb ist es also sehr wichtig, dass man sich Zeit für seinen Fokus nimmt. Olympus-Funktionen wie MF Assist zum Vergrößern des Bildes durch das Display und Peaking-Einstellungen zum Hervorheben des Fokus in Rot sind hierbei wirklich große Hilfen.

Eines Abends, als ich den weiten Nachthimmel betrachtete und die Schönheit genoss, dämmerte mir, dass ich im Schrank immer noch ein altes Meade-Teleskop hatte, das mein Vater mir geschenkt hatte. Ich erinnerte mich, wie ich es als Kind aufgestellt und durchgeschaut und die Krater des Mondes gesehen hatte. Waren das meine Kindheitserinnerungen, oder funktionierte dieses Teleskop tatsächlich so gut wie in meinem Erinnerungsvermögen? Ich wusste, dass ich es herausfinden musste. Daraus entstand die Idee, meine OM-D E-M1 Mark III an ein Amazon-Produkt namens Astromania T2 Mount anzuschließen und dann den Meade-Teleskopanschluss zu verwenden, um alles zusammenzubringen.

Obwohl mich das Teleskop viel näher an die Krater gebracht hat, kann ich leicht sagen, dass ich über die Ähnlichkeit zu meinem 100–400 mm überrascht war. Wenn man dies bedenkt, war also der zusätzliche Aufwand für das Aufstellen eines Teleskops und das rechtzeitige Auffinden und Fokussieren des Mondes nicht nötig. Egal wie – du brauchst eine Olympus-Kamera, um dieses Standbild so aufzunehmen, wie du es unten durch ein Teleskop siehst. Jeden Tag siehst du dieses so weit entfernte Objekt, und es dank der Technologie so nahe zu sehen, ist einfach unglaublich.

Wie fotografiere ich den Mond mit einem Teleskop? Für Anfänger erklärt

Ob du es glaubst oder nicht, aber das Verbinden deiner Kamera mit einem Teleskop, um Fotos zu machen, ist ziemlich einfach. Sobald du einmal weißt, wie du alles richtig miteinander verbindest, liegt dir die Welt der Astrofotografie zu Füßen.

Da es komplizierter wird, wenn du tiefer in den Weltraum vordringst und Nebel oder weiter entfernte Planeten fotografierst, beschäftigen wir uns in diesem Tutorial ausschließlich mit dem Fotografieren des Mondes. Er ist nah und am Himmel leicht zu finden. Außerdem kannst du zum größten Teil die Einstellungen für ihn manuell vornehmen, wenn du kein großes schönes Teleskop zur Hand hast.

Für ca. 22 Euro kannst du dir einen Adapter kaufen, der ein einfaches Anbringen deiner Olympus Kameras an den meisten Teleskopen ermöglicht. Dieser Adapter heißt Astromania T2 Mount und gestaltet den Verbindungsprozess so leicht wie möglich. Du kannst auch T-Ringe und Adapter, die auf die Ringe geschraubt werden, verwenden. Ich glaube jedoch, dass die T2-Halterung am sinnvollsten ist.

  1. Verbinde deine Kamera mit der Astromania T2-Halterung. Dabei verwende ich mein E-M1 Mark III.

  1. Dieser Schritt ist einfach – richte dein Teleskop ein! Du brauchst wirklich nichts Außergewöhnliches, um loszulegen. Ich habe dafür ein altes Meade-Teleskop (ich kenne nicht einmal den Namen) verwendet und es hat unglaublich gute Arbeit geleistet.

  1. Der an deine Kamera angeschlossene T2-Halterungsadapter muss im Fokussierrohr einrasten, um ein Wackeln zu vermeiden. Andernfalls werden deine Fotos möglicherweise verschwommen. An der Außenseite deines Okulars oder Fokussierrohrs sollten sich bereits „Feststellschrauben“ befinden, mit denen du den Adapter festziehen kannst. Nun kannst du vertikal oder horizontal fotografieren.

  1. Dann ist es an der Zeit zu feiern, denn du hast deine Kameraobjektive erfolgreich durch die native Brennweite des Teleskops ersetzt! Jetzt ist es im Grunde genommen ein riesiges Teleobjektiv und kann einfach durch zusätzliche Aufsätze erweitert werden, die direkt auf deine T2-Halterung geschoben werden.

  1. Schließlich kannst du mit den Funktionen des Teleskops spielen und so deine Kameraeinstellungen für die Astrofotografie kennenlernen und verstehen. Ich empfehle, mit einer Verschlusszeit von etwa 1/200 s und ISO 1200 zu beginnen. Die Blendeneinstellung ist „unbekannt“, da die meisten Adapter keine native Technologie sind, bei der du diese Einstellung ändern kannst. Je nach Beschaffenheit des Nachthimmels kann sich dies verändern. Ich empfehle auf jeden Fall, nach dem Auslösen einen 2-Sekunden-Timer zu verwenden, die OI.Share-App zu verwenden oder in ein Fernauslösekabel zu investieren.

Auf der linken Seite der Kamera befindet sich normalerweise ein kleineres Okular, das eine breitere Sicht auf den Nachthimmel darüber bietet. Ich verwende dies, um mein Motiv zu finden, damit ich den Mond leichter ins Bild bekommen kann, bevor ich mit der Kamera auf 800 mm springe.

Das Fokussierrad am Teleskop ist auch sehr wichtig dabei, wenn du auf das Foto sehen möchtest. Sobald du den Mond im Bild hast, findest du auf diese Weise den Fokus, der das Glas des Teleskops verschiebt. Dann kann dein Kamerasensor das aufnehmen, worauf du den Fokus legst.

  1. Ehrlich gesagt gibt es kaum etwas, bei dem ich mir so klein vorkomme, wie wenn ich einen Abend draußen unter dem nächtlichen Himmel verbringe. Am nächsten Abend setzte ich mich hin, nachdem ich endlich diese Mission hinter mir hatte, und betrachtete wieder die gleichen Wunder des Nachthimmels über mir. Ich sah mir den Mond an und versuchte mir noch einmal vorzustellen, was ich in der letzten Nacht so nah und so lebhaft gesehen hatte. Dabei kam ich schließlich zu der Erkenntnis, dass der Mond endlose Kompositionen erlaubte und ich nur am Anfang stand. Es gibt größere Teleskope, andere Winkel, Kamerafilter, 4K-Video und so viel Technologie, die wir vorteilhafterweise nutzen können.

Da ich nun die Grundkenntnisse und Anwendung für meine Optionen bei der Fotografie verstehe, kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen und meine zukünftigen Mondbilder perfektionieren. Und eine Sache kann ich mit Sicherheit behaupten: Das Endprodukt der Mondaufnahme ist ein süchtig machendes Gefühl, durch das du dich immer wieder fragst: „Wie werde ich ihn als nächstes fotografieren?“.


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