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Das Glück liegt im Minimalismus

Die Fotografie ist heutzutage mehr durch technologische Möglichkeiten geprägt als je zuvor, und doch ist das Wesentliche dieser Kunst ausgesprochen analog. Und das ist gut so, denn so können wir als Künstler unsere Energie auf das Resultat konzentrieren – die Bilder. 

Wann immer wir fotografieren, was immer unser Motiv ist und auch unabhängig von der verwendeten Ausrüstung, wir Fotografen streben immer danach, Gefühle zu wecken. Das kann auch einfach bedeuten, dass wir uns selbst daran erfreuen und inspiriert sind von den Bildern, die wir erschaffen. Oder es könnte jemand anderes sein, der unsere Fotos sieht und auf sie reagiert. Ohne Gefühle ist die Fotografie stumm und langweilig.

 Olympus Visionary Moises Cugat

Die Emotionalität in der Fotografie ist für mich ein ganz wesentlicher Faktor. Ich habe einen ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund, daher ist die Fotografie für mich eine Möglichkeit, meine künstlerische Seite mit technischen, aber kreativen Werkzeugen zu erkunden. Ich mag es, Fototechnologien zu studieren und für meine Zwecke zu adaptieren, um auf manchmal ungewöhnliche Weise Kunst zu schaffen. Das ist es, was mich zu diesem Hobby gebracht hat und was mich motiviert, jeden Tag mehr zu lernen. 

Die Anregung zu diesem Text kam von Olympus, die mich fragten, ob ich gerne ein neues Objektiv ausprobieren würde, das zu meiner Art der Landschaftsfotografie passen könnte. Ich habe begeistert zugesagt, aber anstatt eine herkömmliche Objektivbewertung zu schreiben, wollte ich mit Bildern und mit meiner Erfahrung bei deren Entstehung eine Geschichte erzählen. 

Los geht's: meine Geschichte rund um das neue Olympus M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO Weitwinkel-Zoomobjektiv.

 @Moises Cugat l M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO 9mm l F4.5 l 1/6s l ISO200

Hochauflösende Fotos der detailreichen Felsen in Cala Canyet.


Alles Unnötige herausfiltern

Der Großteil meiner Fotografien konzentriert sich auf Landschaftsaufnahmen. Ich genieße die Natur und bin ständig auf der Suche nach neuen Locations zum Fotografieren. Und da viele dieser Orte lange Anreisen und Fußmärsche erfordern, führe ich in der Regel möglichst wenig Ausrüstung mit. 

Was ich aber bei vielen Motiven verwende, ist ein Stativ, um bei Langzeitbelichtungen bewegte Wasseroberflächen oder Wolken zu glätten. Oder um in der Nachbearbeitung mehrere Bilder zusammenzusetzen. Das Mitführen eines kleinen Stativs von Zeit zu Zeit ist ein Kompromiss, den ich eingehe. Aber ansonsten möchte ich alle zusätzlichen Elemente aus meiner Ausrüstung verbannen.

Als ich in die Fotografie einstieg , habe ich eher durch Zufall eine Olympus Kamera gekauft – was sich im Nachhinein als die perfekte Wahl für mich herausgestellt hat. Damals wusste ich noch nicht, welche Motive mir Spaß machen würden und was für ein Fotograf ich werden würde, daher konnte ich auch nicht sagen, was ich wirklich brauchte. Aber seit die Landschaftsfotografie mein Herz erobert hat, bin ich mit der Größe und den anderen Vorteilen dieses handlichen Systems sehr zufrieden.

Allerdings gibt es bei der Landschaftsfotografie eine Sache, die mich und viele meiner Kollegen beschäftigt: Filter. Ich verwende bei vielen meiner Bilder Verlaufsfilter, ND-Filter und Zirkularpolarisatoren. Und das ist etwas problematisch, da die weitwinkligsten Objektive bei praktisch allen Kamerasystemen kein Einschrauben eines Filters mit Gewinde am Objektiv erlauben. Die Frontlinse ist dafür einfach zu groß, weswegen wir Filterhalterungen und große quadratische Filter an unseren Objektiven verwenden müssen. 

Was ich erwähnen möchte: Meine Kamera (E-M1 Mark III) hat eine Funktion namens LiveND, die wie ein elektronischer ND-„Filter“ funktioniert und sehr nützlich ist. Aber sie kann einen Verlaufsfilter, der beispielsweise ausschließlich den Himmel abdunkeln kann, nicht ersetzen. Und auch keinen Polarisator.

 @Moises Cugat l M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO 8 mm l F7.1 l 1.6s l ISO200

Feuchte oder neblige Umgebungen sind für entsprechend wetterfest versiegelte Kameras und Objektive kein Problem. Und wenn Sie einen Zirkularpolarisator mit Gewinde am Objektiv verwenden, ist es sehr einfach, einen Verlaufsfilter noch obenauf zu setzen.


Meine erste positive Überraschung bei diesem neuen Objektiv war, dass es mit normalen Einschraubfiltern funktioniert. Das heißt, anstatt die große Filterhalterung zu verwenden, konnte ich einfach ein paar kleine Filter einpacken. Ein Zirkularpolarisator ist auf dem Wasser, aber auch tief im Wald sehr effektiv, da er die Reflexionen von Laub und Gras reduziert und das satte Grün des Waldes auf den Fotos so richtig zum Leuchten bringt. Ich verwende häufig Polarisatoren, daher ist ein Filtergewinde für mich sehr wichtig.

Sowohl Kunst als auch Erinnerungen

In der Olympus Produktlinie ist das M.Zuiko Digital ED 7-14mm F2.8 PRO der nächste Verwandte unter den Weitwinkel-Zoomobjektiven, und dieses Objektiv habe ich in den letzten Jahren ausgiebig genutzt. Im Vergleich dazu ist das neue M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 Objektiv offensichtlich einen Millimeter schmaler im Weitwinkelbereich, aber theoretische Spezifikationen und die Realität sind zwei verschiedene Dinge. Gleich am ersten Tag habe ich festgestellt, dass für meine Art der Fotografie ein 8-mm-Objektiv mehr als weit genug ist, um ausgedehnte Landschaften zu fotografieren, wie dieser morgendliche Ausblick auf die Cala Bramant Bucht zeigt. Den Wind zu spüren, der mir hier entgegenblies, war absolut atemberaubend.

 @Moises Cugat l M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO  8 mm l F5 l 3.2s l ISO200

Das neue Objektiv verliert im Weitwinkelbereich einen Millimeter, aber ich habe festgestellt, dass 8 Millimeter für meine Motive locker ausreichen.


Und was noch wichtiger ist: Nach einem Vergleich der beiden Objektive in der Praxis ist der Verlust an extremer Weite geringer, als viele denken – und wird durch das andere Ende des Zoombereichs mehr als aufgewogen. Ich erlebe oft, dass Fotografen ihre Objektive nach den Extremen beurteilen, und bei Weitwinkelobjektiven konzentrieren sich die Leute zu sehr auf das Weitwinkelende. Dabei ist ein Zoomobjektiv ja eigentlich für den Einsatz bei verschiedenen Brennweiten gedacht – was haben wir also vom längeren Teil eines Weitwinkel-Zoomobjektivs? 

Ein herkömmliches Weitwinkel-Zoomobjektiv reicht von Ultraweitwinkel bis zu einem eher „normalen“ Weitwinkel, aber dieses neue Objektiv erweitert den Bereich auf 25 Millimeter. Da hier ein Ultraweitwinkel und das Äquivalent eines herkömmlichen Normalobjektivs (entspricht 50 mm) in einem Zoomobjektiv vereint sind, können Sie zwei sehr unterschiedliche Perspektiven der gleichen Szene aufnehmen, ohne das Objektiv wechseln zu müssen. 

Normalerweise decken die schönsten Farben von Sonnenunter- und -aufgängen nicht den gesamten Himmel ab. Wenn Sie sich also etwas weiter vom Motiv entfernen und die längere Brennweite von 25 mm verwenden, können Sie den gefärbten Teil des Himmels vergrößern und so eine viel bessere und ausgewogenere Komposition erzielen. 

Die magische „goldene Stunde“ in Südeuropa ist eher eine goldene Minute, die Sonne geht sehr schnell auf oder unter. Wenn das Licht gerade perfekt ist, kann die Tatsache, dass Sie Ihr Objektiv und die darauf befindlichen Filter nicht erst zeitraubend wechseln müssen, ausschlaggebend für den Erfolg Ihrer Aufnahme sein.

 @Moises Cugat l M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO 8 mm l F5 l 1/5s l ISO200




Da Sie dadurch zudem mehrere Fotos von derselben Ansicht aufnehmen können, erhalten Sie oft nicht nur das eine wichtige Bild, sondern auch andere Bildkompositionen, die die Erinnerung an den Ort verstärken. Für mich ist das ein sehr wichtiges Thema, da ich mit meiner Fotografie immer sowohl Kunst als auch Erinnerungen schaffen möchte.

Auf in die Sonne

Auch wenn ich lieber meine Bilder als meine Worte sprechen lasse, lohnt es sich, hier ein paar technische Aspekte des Objektivs anzusprechen.Zuallererst: Wenn Sie sich Sorgen um die Schärfe machen, das ist nicht nötig. Mir gelingen mit dem neuen M.Zuiko Digital ED 8-25 mm F4.0 PRO Objektiv genauso scharfe Aufnahmen wie mit meinem bewährten M.Zuiko Digital ED 7-14 mm F2.8 PRO. Es gibt Kontrast und Farben unglaublich gut wieder, und die Bilder sind schon bei der größten Blende F4 extrem scharf. 

Und das gilt sogar für die Randbereiche des Bildes, die nahezu makellos sind.Also keine Sorge, der Techniker in mir hat das getestet.

Eine weitere positive Erkenntnis hinsichtlich der Bildqualität: Das neue Objektiv neigt viel weniger zu Flaring als die meisten Ultraweitwinkelobjektive. Dieses Problem ist aufgrund des vorgewölbten großen Glaselements vieler Ultraweitwinkelobjektive generell zu erwarten. Aber selbst bei Aufnahmen direkt gegen die Sonne sind die vom neuen Objektiv erzeugten Blendenflecke sehr klein und erfordern wenig Aufmerksamkeit. Das ist für mich ein großer Vorteil, da ich dadurch Aufnahmen machen kann, die vorher schwierig waren oder viel Nachbearbeitung erforderten.

 @Moises Cugat l M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO 20 mm l F11 l 0.5s l ISO200




 @Moises Cugat l M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO 9 mm l F4.5 l 8s l ISO200




Das neue 8-25mm Objektiv an meiner E-M1 Mark III neben anderen M.Zuiko PRO Objektiven.

In Sachen Bildqualität überzeugt das M.Zuiko PRO also auf ganzer Linie.Und auch äußerlich wird das Objektiv den bisherigen Nutzern von Olympus PRO Objektiven sehr vertraut sein. Die Größe kommt dem M.Zuiko Digital ED 12-40mm F2.8 PRO Standardzoomobjektiv sehr nahe, wodurch es einfach zu handhaben ist.

Frei wie ein Vogel

Wie Sie vielleicht bemerkt haben, bin ich ein Landschaftsfotograf mit all den damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Ich liebe es, durch den Wald zu streifen, in einem Zelt oder Van mitten im Nirgendwo zu schlafen, einfach nur, um diesen Kick zu spüren, wenn man aufwacht und allein ist und diese Rot- und Orangetöne beobachtet, die vor einer atemberaubenden Kulisse langsam das Blau verdrängen.

 @Moises Cugat l M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO 8 mm l F4 l 2s l ISO200




Ein altes Motto in der Fotografie lautet: „Stell auf F8 und los geht's“. Die grundsätzliche Idee dahinter: Es ist viel wichtiger, da zu sein und das Foto zu schießen, als welche Technik oder Ausrüstung man benutzt. Ich stimme dem definitiv zu (wobei ich sagen würde, dass man mit M.Zuiko-Objektiven bedenkenlos mit voller Blende fotografieren kann), aber mit meiner eigenen Interpretation. Um gute Landschaftsaufnahmen zu erzielen, ist es unerlässlich, genau den Moment des perfekten Lichts zu erwischen. Das bedeutet, Sie müssen geduldig sein, um Ihre Wunschfotos aufnehmen zu können, und manchmal sogar erneut an Orte zurückkehren, wo Sie schon mal gewesen sind.

Und bei den Fußmärschen, die nötig sind, um diese Orte zu erreichen, muss man gewillt sein, die Ausrüstung zu tragen. Ein wesentlicher Grund, warum ich mich für Olympus entschieden habe und auch dabei bleibe, ist die Tatsache, dass ich dank der kompakteren und leichteren Ausrüstung nie mehr darauf verzichten muss, einen bestimmten Ort zu fotografieren. Oder die richtigen Objektive dabei zu haben. 

Das ist einer der Hauptgründe, warum ich das neue M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO so perfekt finde. Es deckt einen erstaunlichen Bereich vom Superweitwinkel bis hin zum äußerst interessanten 50-mm-Äquivalent (im 35-mm-Format) ab. Damit erfüllt es praktisch die Hälfte meiner Anforderungen an Brennweiten in einem einzigen Objektiv. Komplettieren Sie es entweder mit dem M.Zuiko Digiatl ED 12-100mm F4 PRO oder dem M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 PRO, und Sie werden spüren, Ihr Rucksack ist leichter als je zuvor.

 @Moises Cugat l M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO 14 mm l F4.5 l 2.5s l ISO200

Hier hänge ich zwischen zwei, drei Stämmen und versuche, den besten Winkel zu finden. Bei Belichtungszeiten von bis zu zwei Sekunden kann ich auf das Stativ verzichten, da ich mit dem Stabilisator in meiner Kamera auch längere Belichtungszeiten frei Hand aufnehmen kann, z. B. bei Wasserfällen.



 @Moises Cugat l M.Zuiko Digital ED 8-25mm F4.0 PRO 8 mm l F5.6 l 20s l ISO200



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