Authentication - Register

Complete the form below to create your account

This will be your public name in the community
We need this to keep you informed about your account

Mandatory data for replying to your request.

Why you'll love MyOlympus

All members get access to exclusive benefits:

  • Member community
  • Register products
  • Extended warranty
  • Monthly newsletter

Buckelwale, Eiderenten, Rentiere – eine Reise ins arktische Norwegen

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 PRO • F2.8 • 1/400 • ISO 250

Nordnorwegen ist ein magischer Ort, besonders im Winter. Bei der Vorbereitung auf diese Reise hatte ich beschlossen, mich auf folgende strategische Zielobjekte zu konzentrieren: Fjorde, Eiderenten - die größten Tauchenten - Wale und Rentiere. Tatsächlich ist die Artenvielfalt in dieser Region eher spärlich, dafür aber wirklich einzigartig: Die hier vorkommenden Arten kann man in Mittel- oder Südeuropa vergeblich suchen.
Kurz nach meiner Ankunft begann ich mit der Arbeit im Freien. Der Mietwagen bot mir Unterschlupf, aber vor allem war ich damit mobil, was für mich unschätzbar war. Ich wollte die Einheit von Mensch und Natur betonen, aber auch einige Anpassungen zeigen, die der Mensch vorgenommen hat, um mit der natürlichen Umwelt zu koexistieren, vor allem Häuser, Straßen und Brücken. Dafür kehrte ich nach Sonnenuntergang, als das Licht nicht mehr so intensiv war, zurück zum Aufnahmeort, den ich bei Tageslicht ausgekundschaftet hatte.

Ich wollte den Live Composite Modus verwenden. Ich hatte mir bereits mein bevorzugtes Objektiv ausgesucht, das ich beim Reisen oft verwende: das M.Zuiko Digital ED 12-100mm F4.0 IS PRO mit der OM-D E-M1 Mark II. Ich wählte einen ISO-Wert von 200 mit einer Belichtungszeit von 2,5 Sekunden. Die Kamera öffnete die Blende automatisch auf f14. Nachdem ich alles eingerichtet hatte, machte ich meine erste Aufnahme. Bei jeder weiteren Aufnahme in einer Aufnahmeserie von 2,5-Sekunden-Einzelbildern fügte die Kamera zu dieser allerersten Aufnahme nur neu entstehende helle Pixel hinzu. Ich beschloss, direkt neben der Brücke, die zur Insel Skjervøy führte, Aufnahmen zu machen. Allerdings musste ich zuerst auf die "Schauspieler" in dieser Szene warten, nämlich Autos. Diese fuhren nur vereinzelt über die Brücke. Nach mehreren Anläufen kam endlich der gewünschte Augenblick: von beiden Seiten fuhren Autos auf die Brücke, zusammen mit einem traumhaften LKW. Und sie verhielten sich perfekt.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 12-100mm F4.0 IS PRO • F14.0 • 1/2.5 • ISO 200

Dann bemerkte ich aus einiger Entfernung auf dem Wasser ein sich bewegendes eigentümliches Muster. Ein weiterer Blick durchs Fernrohr überzeugte mich, dass es sich dabei um eines meiner Ziele bei dieser Expedition handelte, nämlich Eiderenten. Ich wusste, das würde keine einfache Aufgabe werden. Um die wilde Natur dieser Vögel einzufangen, hatte ich zwei fotografische Lösungen in Betracht gezogen: einen Aussichtspunkt zu errichten oder mich im Auto zu verstecken, sodass die Vögel mich nicht als mögliche Bedrohung ansehen würden. Die erste Lösung ist zeitaufwendig, erhöht aber die Erfolgschancen. Leider hatte ich keine Zeit zu verlieren, daher entschied ich mich, mich im Auto zu verstecken. Zu dieser Jahreszeit ist es hier nur etwas mehr als 4 Stunden pro Tag hell. Nach dem letzten Sonnenuntergang, der in der zweiten Hälfte des November erfolgt, geht die Sonne erst Mitte Januar wieder auf.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 PRO • F4.0 • 1/550 • ISO 500

Die Aussicht auf lange Nächte führte dazu, dass ich aus dem Auto fotografierte, dass damit zu einem wichtigen Element der Reise wurde. Es wurde zunehmend dunkler und die Nacht brach herein. Ich wusste, dass ich an diesem Tag die Vögel nicht würde fotografieren können. Gleichzeitig wollte ich sie aber auch nicht aus den Augen verlieren. Daher entschied ich mich dazu, bis zum nächsten Morgen im Auto zu bleiben, um möglichst nah an ihnen dran zu sein.
Um die Eiderenten zu fotografieren, stellte ich mein Stativ so auf, dass sie sich mir während der Nahrungsaufnahme auf natürliche Weise nähern konnten. Diese Herangehensweise ist weitaus effektiver als wenn der Fotograf sich langsam dem Tier nähert, um so die Distanz zu verringern. Letzteres ist die bei weitem ungünstigste Herangehensweise beim Fotografieren, da das Zielobjekt die Gefahr spüren und einfach wegrennen kann.

Tough TG- 5 • F2.0 • 1/60 • ISO 500

Die naheliegende Wahl dafür war das M.Zuiko Digital ED 300mm F4.0 IS PRO Objektiv mit dem MC-14 Konverter. Ich bemerkte schnell, dass die Schar fressender Vögel durch einen Vogel angeführt wurde, der zuerst tauchte, gefolgt von den anderen Vögeln, wodurch sich eine abtauchende Welle bildete. Eiderenten fressen Weichtiere, die unter Wasser auf dem steinigen Grund leben. Dank der Tough TG-5 Kamera konnte ich die Beute der größten Tauchenten Europas fotografieren.
Nachdem ich die Eiderenten fotografiert hatte, verließ ich noch am gleichen Tag die Fjorde und begab mich ins Innere des Landes, um nach Rentieren zu suchen. Dies sind zweifelsohne sehr erstaunliche Tiere.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 300mm F4.0 IS PRO • F4.0 • 1/160 • ISO 1600

Nachdem ich ein paar Stunden der Rentierherde gefolgt war, beschloss ich, an die norwegische Meeresküste zurückzukehren. Der arktische Wind war an diesem Tag besonders schneidend. Nachdem ich meinen Handschuh für einige Sekunden ausgezogen hatte, um etwas in meinem Rucksack zu suchen, musste ich meine Hand 10 Minuten lang aufwärmen, damit das Gefühl in meinen Fingern zurückkehrte. Ich beschloss an der wärmeren Küste zu bleiben und meine fotografischen Anstrengungen auf die Wale zu konzentrieren.
Mir war bereits klar, dass dies der herausforderndste Teil meiner Reise wird. Starke Winde, hohe Wellen, ein Festrumpfschlauchboot und diese einzigartige, unberechenbare Stelle, an der die Meeressäugetiere für den Bruchteil einer Sekunde nach oben kommen, um zu atmen. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren entschied ich mich für das versiegelte M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 PRO mit seiner fantastischen Bildstabilisierung. Mit dem Eintreffen kalter Luftmassen an den arktischen Küsten Norwegens kommen die Heringsschwärme, die von Buckelwalen gejagt werden. Diese jagen in der Regel alleine. Nach tagelanger Suche hatte ich sie endlich aufgespürt. Zuerst hörte ich sie. Dann fühlte ich sie atmen, und nach einer Weile entdeckte ich eine Dampfwolke, die zusammen mit der ausgeatmeten Luft ein paar Meter entfernt aufstieg. Diese außergewöhnlichen Tiere sind dafür bekannt, einzigartige Gesänge zu erzeugen, die aus tiefen Tönen bestehen und die man aus Hunderten von Kilometern Entfernung hören kann. Durch die Wetterverhältnisse konnte ich nur ein paar Stunden mit den Buckel- und Schwertwalen verbringen. Aber es war lang genug, dass diese majestätischen Tieren einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen konnten.

OM-D E-M1 Mark II • M.Zuiko Digital ED 300mm F4.0 IS PRO + M.Zuiko Digital ED 1.4x teleconverter MC-14 • F4.0 • 1/640 • ISO 250

Die nördlichen Regionen Europas sind faszinierend, vor allem im Winter. Ihre Erkundung mit der Kamera lohnt sich vor allem dann, wenn die Sonne tagsüber für einige Stunden am Himmel bleibt. Diese ungetrübten goldenen Stunden können höchstens durch schwere Wolken unterbrochen werden, die noch mehr Schnee bringen. Die Polarnacht würde es uns nicht erlauben, Eiderenten, Rentiere oder Wale im Umgebungslicht zu fotografieren, obwohl sie den perfekten Rahmen für Aufnahmen des Nordlichts bietet. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Featured products:
OM-D E-M1 Mark II
M.Zuiko Digital ED 12-100mm F4.0 IS PRO
M.Zuiko Digital ED 300mm F4.0 IS PRO
M.Zuiko Digital ED 40-150mm F2.8 PRO
M.Zuiko Digital 1.4x teleconverter MC‑14